Vielleicht hast du es schon mal erlebt: Deine Augen sind rot, jucken und tränen unaufhörlich. Oft steckt hinter diesen Beschwerden eine Augengrippe. Doch keine Sorge, wir zeigen dir, wie du die Symptome erkennst und was du dagegen tun kannst.
Was ist die Augengrippe?
Die Augengrippe, auch als epidemische Keratokonjunktivitis bekannt, ist eine hoch ansteckende Augeninfektion, die durch Adenoviren verursacht wird. Diese Erkrankung betrifft die Bindehaut und die Hornhaut des Auges und kann ziemlich unangenehm sein.
Symptome der Augengrippe
Wenn du folgende Beschwerden an einem oder beiden Augen bemerkst, könnte es sich um eine Augengrippe handeln:
- Rötung und Schwellung: Deine Augen sind stark gerötet und geschwollen.
- Starkes Tränen: Deine Augen tränen mehr als üblich.
- Schmerz und Juckreiz: Es brennt und juckt, und der Drang, sich die Augen zu reiben, ist groß.
- Fremdkörpergefühl: Es fühlt sich an, als wäre etwas in deinem Auge, obwohl nichts da ist.
- Lichtempfindlichkeit: Plötzlich stört dich helles Licht mehr als sonst.
- Sehbeeinträchtigungen: Du siehst verschwommen oder wie durch einen Nebel.
Die Symptome treten meist erst nach einer Inkubationszeit von fünf bis zwölf Tagen auf und halten in der Regel ein bis zwei Wochen an, können aber in schweren Fällen länger bestehen und das Sehen dauerhaft beeinträchtigen. Die Viren sind sehr widerstandsfähig und haften lange auf Türgriffen, Armaturen und Oberflächen.
Behandlung der Augengrippe
Da es keine spezifische antivirale Behandlung gibt, konzentriert sich die Therapie auf die Linderung der Symptome. Hier sind einige Tipps, die helfen können:
- Ruhe und Schonung: Gönn deinen Augen viel Ruhe.
- Hygiene: Wasche deine Hände regelmäßig und vermeide es, die Augen zu berühren.
- Kalte Kompressen: Diese können die Schwellung und die Beschwerden lindern.
- Künstliche Tränen: Augentropfen halten deine Augen feucht und verringern das Fremdkörpergefühl.
- Kontaktlinsen vermeiden: Trage während der Infektion keine Kontaktlinsen.
Wenn die Symptome sich verschlimmern oder länger anhalten, solltest du unbedingt einen Augenarzt aufsuchen. Er kann dir entzündungshemmende Augentropfen verschreiben.
Augengrippe: Wann sollte ich zum Arzt?
Auch wenn die Augengrippe oft von selbst wieder verschwindet, gibt es Situationen, in denen du lieber zum Arzt gehen solltest. Und zwar dann, wenn die Symptome nach einer Woche nicht besser werden, du starke Schmerzen hast, dein Sehvermögen beeinträchtigt ist, oder deine Augenlider stark anschwellen.
Vorbeugung der Augengrippe
Um einer Ansteckung vorzubeugen, solltest du Folgendes beachten:
- Hände regelmäßig waschen: Saubere Hände sind der beste Schutz.
- Augenkontakt vermeiden: Fasse deine Augen nicht mit ungewaschenen Händen an.
- Persönliche Gegenstände nicht teilen: Teile keine Handtücher, Kissen oder Kosmetikartikel.
Die Augengrippe ist zwar unangenehm, aber mit den richtigen Maßnahmen lässt sie sich gut in den Griff bekommen. Achte auf deine Augenhygiene und zögere nicht, bei Bedarf ärztlichen Rat einzuholen.
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